Nächste Vorstellung: 4. März 2026. 🎟️ Tickets? Hier entlang, bitte!
Hereinspaziert und »Manege frei« für die Wissenschaft! Der Zirkus gastiert in der Stadt und ruft zur knallbunten Science-Sause aus Facts, Gags und Live-Musik: zischende Reagenzgläser im Saal, surrende Quadcopter unter der Decke und ratternde 3D-Drucker auf der Bühne.
»Circus of Science« ist die Abendshow mit Hirnfutter für Nerds und Noobs, für Schlauberger und
Klugscheißer, für Wissbegierige und Aufgeschlossene. Smarte Referent*innen mit
wissenschaftlicher Mission entführen das Publikum auf einen Road-Trip durch ihr Fachgebiet. Wie baut man
eine Weltraumtoilette? Was macht ein Gerichtsmediziner mit dem Schädel von Karl May? Wie funktioniert
der Algorithmus von Spotify? Und wie stellt man druckbare Batterien her?
Vorträge, die mit Ad-Hoc-Experimenten, YouTube-Videos und einer guten Portion Powerpoint den Beweis antreten, dass Intelligenz verdammt sexy sein kann. Drumherum gibt’s Showband-Jingles, interaktive Quizrunden und jede Menge Infotainment. Präsentiert von Powernerd Jack Pop, der in bester Monty-Python-Manier mit skurrilen Erkenntnissen jongliert.
NÄCHSTE VORSTELLUNG:
4. März 2026, 20:00 Uhr,
Tickets gibt's hier
Kupfersaal Leipzig (Kupfergasse 2, 04109 Leipzig)
Schon vor Showbeginn gibt es zur 28. Ausgabe des »Circus of Science« ein echtes Physik-Highlight zum Mitmachen: Im Foyer hat Gastegber Jack Pop nämlich seine »Science-Dunkelkammer« eingerichtet, die auf 30 Quadratmetern als begehbares Live-Experiment fungiert. Hinter dicken Vorhängen ist darin eine Natriumdampflampe versteckt, deren monochromes Licht die menschliche Farbwahrnehmung komplett außer Kraft setzt. Wer die Kammer betritt, kann die farblose Umgebung erkunden und durch das Licht einer bereitgestellten Taschenlampe kleine Farbtupfer wieder zurückholen. Um dabei nicht nur zu staunen, sondern auch etwas zu lernen, steht Hochschuldozent Henry Holland-Moritz aus Jena als Experte bereit – der Physiker erklärt Wissbegierigen die chemischen und physikalischen Zusammenhänge hinter dem Phänomen.
Experimente gibt es wie immer natürlich auch im Bühnenprogramm, zum Beispiel bei einem Versuchsaufbau, der Radioaktivität sichtbar macht – nur mithilfe von Küchenutensilien. Entertainer Jack Pop zeigt dabei, wie sich mit simplen Haushaltsmitteln in wenigen Minuten der einfachste Teilchendetektor der Welt zusammenbauen lässt.
Um die eigenen vier Wände geht es auch im Vortrag von Victor Jüttner: Für seine Doktorarbeit forscht er
am nationalen KI-Kompetenzzentrum ScaDS.AI zur Cybersicherheit von Smart Homes. Solche modernen
Heimsysteme ermöglichen zwar eine bequeme Ansteuerung von Kühlschrank, Lampe oder Heizung per App,
bergen durch den Anschluss ans Internet aber auch Gefahren. Denn je vernetzter Alltagsgeräte werden,
desto anfälliger wird das eigene Zuhause für Cyber-Angriffe. Dass dabei sogar Glühbirnen gehackt werden
können und wie man solche Sicherheitslücken mit der Hilfe von KI-Anwendungen wie ChatGPT schließen kann,
erklärt der Informatiker auf der Bühne.
Julia Bartsch forscht an der Universität Leipzig zur Darstellung von Tod und Sterben in den Medien.»Der
Tod gilt als eine der größten Ängste des Menschen und obwohl er uns alle betrifft, sprechen wir ungern
über ihn und versuchen die Auseinander-setzung mit dem Thema zu vermeiden.« Medial ist das Thema
hingegen omnipräsent. Für ihre Doktorarbeit geht die Kommunikationswissenschaftlerin diesem Paradoxon
auf den Grund. Sie versucht herauszufinden, inwiefern Medien helfen können Tabus abzubauen, welche
Inhalte eine gezielte Auseinandersetzung fördern und was wir aus ihnen für unser Leben lernen können.
Seit 2024 bringt die Trägerrakete »Ariane 6« Satelliten ins All und garantiert so Europas unabhängigen
Zugang zum All. Konstruktionsingenieur Kai Rieger arbeitet beim Raketenbauer ArianeGroup am Standort
Bremen daran, diesen Prozess noch besser zu machen, indem er im Fachbereich »Upper Stages Design« neue
Raketenteile plant und entwirft. Aktuell arbeitet er an der »ASTRIS Kickstage«, einer zusätzlichen
Antriebsstufe, die dafür sorgt, dass Satelliten nach dem Start noch genauer in ihre Umlaufbahn gebracht
werden können — auch mehrere nacheinander oder in unterschiedliche Höhen. Wie das genau funktioniert und
was das für die Zukunft Europas im All bedeutet, erläutert er in seinem Vortrag.
Musikalische Untermalung gibt es wie immer von Sänger Richard Tautenhahn und Gitarrist André Gorjatschow, die als »kleinste Showband der Welt« zwischen gefälligen Pop-Jingles, brutalen Metal-Riffs und ausgefeilten Gitarrenstücken einmal den akustischen Rundumschlag liefern.
Der MDR war am 1. September 2021 zu Gast und hat diesen schönen Beitrag veröffentlicht. Auch Sachsen Fernsehen hat uns besucht, das Video samt Interview gibt es hier .
»Ranga Yogeshwar kriegt das nicht besser hin.«
Mathias Wöbking, Leipziger
Volkszeitung vom 13. April 2018
»Die Wissenschaft hat oft ein eher graues und ödes Bild in unseren Köpfen inne. In Leipzig beweist
uns aber der Circus of Science, dass das auch ganz anders gehen kann.«
Sachsen Fernsehen am 02.03.2023
»Es knallt und es gibt viel zu Staunen.«
Hartmuth Reichstein, MDR Sachsenspiegel
am 02.09.2021
»Das Publikum ist hellauf begeistert.«
Raja Kraus, Sachsenradio am 02.09.2021
»Witzige Wissenschafts-Show«
Uwe Schimunek, Leipziger Volkszeitung vom 20. Februar
2020
Alle Bilder von
Franziska Pfeifer,
Eric Kemnitz &
Michael Bomke, Merci ❤️. Zum
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